Unterricht mit den Porteños Gery Gluzman + Fernando Lores                                                      Wissenswertes zu Privatstunden – Video-Training – Didaktik. Gery + Fernando zum kontroversen Thema Privatstunden                                                                            für einmal Klartext im Interesse der Schüler   Immer wieder werden unsere Gastlehrer gefragt, ob und wann sie private Lektionen empfehlen.  Ihre Haltung: Ein halbes Dutzend Privatlektionen können die tänzerische Entwicklung ungemein  fördern. Und für die Bewältigung persönlicher tänzerischer Defizite gibt es kaum Besseres.    Eine kritische Haltung haben die beiden gegenüber der im Umgang mit Nichtargentiniern manchmal  angewendeten Praxis, Schülern so viel Privatstunden anzudrehen, wie die Brieftasche hergibt.  Zu viele Privatstunden liefern so viel Material, dass ein Overflow samt Krise wahrscheinlich ist.   Bereits einige wenige Privatstunden liefern dermassen viel Stoff, das Tänzer hinterher manchmal  Wochen, meist Monate brauchen, um das konzentrierte Material zu verarbeiten und zu verinnerlichen.  In dieser Zeit der Konsolidierung wären weitere private Lektionen sehr oft kontraproduktiv.   Ideale Ergänzung zu privaten Lektionen und Gruppenunterricht ist und bleibt die Practica.  Während des Unterrichts wird konsumiert. Nur der Gegenpol Practica erlaubt es Tänzern, auf sich  allein gestellt den Stoff nochmals zu erarbeiten und damit schnell aber nachhaltig zu verinnerlichen.     Tango Argentino in der engen Umarmung, erfordern einiges an Können. Es liegt auf der Hand,  dass es in den ersten Jahren ab und an zu tänzerischen Krisen kommen kann. In solchen  Situationen sind gezielte Privatstunden Gold wert und können zum konstruktiven Katalysator werden.   Tänzer mit kleinem Geldbeutel sollten nicht ganz auf Privatstunden verzichten. Ihnen empfehlen  unsere Gastlehrer alle sechs bis zwölf Monate eine einzelne private Lektion. Um ein Maximum an  Lerneffekt zu bewirken sollten sie diese nicht unbedingt bei ihrem angestammten Lehrer buchen.   mehr Info zum Thema und Buchung: +41 (0)765 382 820 – Mail: info@argentango.ch     Gery + Fernando zum innovativen Thema Video-Training 						                                                                            eine neuer Weg zu schnellen Lernerfolgen  Was im Spitzensport seit Jahrzehnten bereits Youngstern rasante Fortschritte und aussergewöhn- liche Leistungen ermöglicht, ist im Social Dance immer noch nur vereinzelt anzutreffen. Trägheit?  Gleichgültigkeit? Egal. Auf jeden Fall eine Chance, die Tango-Tänzer noch vor sich haben.   Vom Lehrer nicht nur erklärt oder allenfalls auch noch vorgetanzt zu bekommen, woran eine  Tänzerin, ein Tänzer, ein Tanzpaar arbeiten sollte, sondern seine Schwächen auf dem Bildschirm eins zu eins zu sehen kann schrecklich ernüchternd sein und ist damit unglaublich motivierend.   Video-Training ist eine einzigartige Chance, die eigenen Bemühungen genau dort zu fokussieren,  wo Notstand herrscht und konzentriertes Arbeiten schnell grosse tänzerische Fortschritte bringt –  auch und vor allem für den Milonga-Besuch.   Die erste Hälfte der ersten Lektion beinhaltet eine gefilmte Bestandesaufnahme des tänzerischen  Niveaus, welches am Bildschirm gemeinsam analysiert wird. Anschliessend werden pragmatisch  erreichbare Ziele definiert, dort, wo momentan die grössten tänzerischen Fortschritte winken.   Während der zweite Hälfte der ersten Lektion und der erste Hälfte der zweiten Lektion wird  auf die gemeinsam formulierten Ziele hingearbeitet und an den Details geschliffen: Trainieren – hinterfragen – erklären – fordern – trainieren. Eine kleine, feine Ochsentour für Ambitionierte.     Die zweite Hälfte der zweiten Lektion beinhaltet eine gefilmte Bestandesaufnahme des Erreichten,  welche am Bildschirm wieder gemeinsam analysiert wird. Darauf aufbauend werden erreichbare,  massgeschneiderte Ziele für sechs Monate definiert, an denen selbständig gearbeitet werden kann.   Im ganzen Video-Training wird der Fokus wie immer bei Gery und Fernando nicht aufs Scheinen  ausgelegt, sondern aufs Sein. Es sind also nicht irgendwelche auf Aussenwirkung konzipierte Figuren  Thema, sondern jene ureigenen Essentials, welche einen Tänzer wirklich voranbringen.   Bei fortgeschrittenen Tänzern ist das auch der eigene tänzerische Stil, den Tänzer besser früher  als später zum Entwicklungsthema machen. Zudem gibt es das Videomaterial auf CD zum Mitnehmen,  damit gewonnene Eindrücke daheim so lange vertieft werden können, bis der Groschen fällt.  mehr Info zum Thema und Buchung: +41 (0)765 382 820 – Mail: info@argentango.ch     Gery + Fernando zum zentralen Thema Didaktik                               Zeitgeist im Tanzunterricht – Sackgasse mit weitreichenden Konsequenzen  Unsere Spassgesellschaft ist dem Instant-Fun-Prinzip verpflichtet. Tango-Einsteiger geben daher oft  unbewusst Lehrern den Vorzug, die ihnen versprechen, sie mit vielen Figuren in wenigen Wochen zu  guten Tänzern zu machen. Vordergründig liefert so was schnell erste, rudimentäre Erfolgserlebnisse.      Für die längerfristige Entwicklung von Tänzern ist dieses populistische Rezept aber pures Gift.  Denn Schüler, die es versäumen ein tänzerisches Fundament aufzubauen und zu festigen, stossen  früh in ihrer Entwicklung an unüberwindbare Grenzen und verstehen nicht, warum sie stagnieren.   Um schnell was herzumachen werden gerne fixe Figuren vermittelt, die sich über 2 Takte, 8 Schläge  erstrecken. Dummerweise gibt es an Milongas nur sehr selten genug Raum und Zeit für solche in  Zement gegossenen Halbfabrikate. Das lässt viele Führende im ersten Jahr verzweifelt aufgeben.   Das didaktische Konzept dahinter heisst Kopieren. Der Lehrer zeigt die Figur. Die Schüler machen  sie ihm nach. Diese Didaktik ermöglicht grosse Klassen und garantiert wenig Rückfragen. So was  ist aber nach einigen Monaten Unterricht kreativitätstötend, langweilig und bevormundend.    Individuelle Didaktik schenkt grössere Lernerfolge: selber entdecken anstatt kopieren. Der Lehrer zeigt  eine Ausgangssituation, beschreibt in Worten was Ziel ist, schickt die Schüler auf Entdeckungsreise,  begleitet wo nötig und zeigt erst hinterher mögliche Lösungen. Voraussetzung dafür sind aktive Schüler.    In vielen Workshops praktizeren GyF genau das – motivieren die Schüler zu mehr Eigeninitiative,  Kreativität. Als Lohn winken nachhaltige Entwicklungssprünge, sehr viel mehr Tanzspass und  die Emanzipation vom Übervater Tanzlehrer – ein erster Schritt auf dem langen Weg zum eigenen Stil.   mehr Info zum Thema und Buchung: +41 (0)765 382 820 – Mail: info@argentango.ch
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